Blumen auf einem Grabstein

Maria Zeman geb. Leitner

geboren am 5. Januar 1926 in Wien
gestorben am 5. Mai 1970 in Wien

Meine Mutter wurde als 2. Kind von Anna und Franz Leitner am 5. Januar 1924 in Wien geboren. Meine Mutter hatte 2 Schwestern und war das mittlere Kind. Die Familie verbrachte beruflich bedingt einige Jahre in Traisen, an diese Zeit hatte sie eine gute Erinnerung, obwohl die Familie in bescheidenen Verhältnis lebte. Später ist die Familie wieder nach Wien zurückgekehrt, wo sie auch die Schule besuchte. Sie erlernte den Beruf einer Stepperin und da ihr Vater schon verstorben war, musste sie mit ihrem Geld ihre Mutter unterstützen. In der Firma wo sie den Beruf erlernt hatte, arbeitete auch mein Vater. Meine Mutter verliebte sich in meinen  Vater, der sie nach einiger Zeit auch heiratete (siehe 4. Bild und die Gedenkseite Alois Zeman 1909 - 1990). Ich kam 1951 als ihr einziges Kind zur Welt (5. und 6. Bild).
Meine Mutter hatte als Kind oft eine Mittelohrentzündung und durch das Punktieren des Trommelfells wurde selbiges so schwer verletzt, dass es zu einer Schwerhörigkeit führte. Unter dieser Behinderung litt meine Mutter ihr Leben lang. Sie hat sich in Wien im AKH zu einer Operation überreden lassen, wo ihr ein neues Trommelfell eingesetzt wurde, was aber zu keinem Erfolg führte, sondern nur zu einem monatelangen Leidensweg.
 
Meine Eltern zogen aus einer Garconaire in Ottakring in eine kleine Gemeindewohnung in Floridsdorf, wo ich meine Kindheit und Jugendzeit verbracht habe. Ich erinnere mich an die kleine Wohnung in dem fast ländlichen Floridsdorf, wo ich mich noch heute hingezogen fühle. Nach einigen Jahren übersiedelten wir in den 3. Bezirk, in der Wohnung hat mein Vater bis zu seinem Tod gewohnt. Ich verbrachte sehr viel Zeit mit meiner Mutter und versuchte schon als Kleinkind, ihr so viel wie möglich zu helfen. Obwohl mich meine Mutter über alle Massen liebte, konnte es ihr nicht helfen das Leben zu nehmen wie es eben ist .....
Meine Mutter war von vielen Ängsten gequält und ihr früher Tod war für sie eine Befreiung. Aber umso schwerer war es für meinen Vater und mich.

Da sich der Lebensmittelpunkt von Christiane und mir nach Salzburg verlagert hat, wollten wir unsere lieben Verstorbenen - unsere Eltern und Großeltern nicht alleine in Wien zurücklassen.
Wir holten sie zu uns - zur "Paracelsus Wiese" zu unseren Baum, wo sie mit ihrem Mann und weiteren lieben verstorbenen Verwandten am 14. Mai 2018 beigesetzt wurde (8. Bild). Herbert Schmatzberger, Altpfarrer der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt Großgmain, hat sie in einer liebevollen, würdigen Zeremonie, mit dem kirchlichen Segen, verabschiedet. 

Auch wir  werden dort in naher Zukunft unsere letzte Ruhe finden.

Walter & Christiane


Du bist nun frei
und unsere Tränen
wünschen Dir Glück.
Goethe

Kerzen

Kerze

Christiane Krug
entzündete diese Kerze am 29. August 2018 um 1.31 Uhr

Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
sie lehrt uns nur,
mit dem Unbegreiflichen zu leben.

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